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Jean-Claude
Mézières, geboren am 23. September 1938 in Paris, beginnt mit fünfzehn Jahren sein Studium an einer Kunsthochschule, wo er u.a. die Bekanntschaft von Jean Giraud (Moebius) macht, und arbeitet anschließend für verschiedene Auftraggeber als Illustrator und Comic-Zeichner. Während eines USA-Aufenthalts trifft er 1965 seinen alten Freund Pierre Christin wieder, der an der Universität von Salt Lake City Französische Literatur und Journalismus unterrichtet. Nach Frankreich zurückgekehrt, widmet sich Mézières mehr und mehr dem Comic und entwickelt schließlich — zusammen mit Christin — 1967 die Science-Fiction-Serie „Valerian« , die er bis heute zeichnet und die ihn weltweit berühmt gemacht hat.
 Pierre
Christin ist Hochschullehrer, Schriftsteller und einer der führenden Comic-Autoren der neuen Schule. Neben „Valerian« wurde er vor allem durch seine „Legendes d'aujourd'hui » (erster Band 1971 von Tardi gezeichnet, die darauffolgenden Alben ab 1974 von Bilal) und durch seine Szenarios für Annie Goetzinger („Das Fräulein von der Ehrenlegion« , „Die Diva ») bekannt. Christins oft phantastische Erzählungen beinhalten nicht selten einen zeitkritischen Hintergrund. Auch „Valerian« , anfangs noch eine der üblichen SF-Geschichten, wandelte sich immer mehr zu einer anspruchsvollen Comic-Serie für
Erwachsene.
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